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AUFGABE

...ung eines Individuums von funktionalem oder krperlichen Durchschnittsnormen. Im Gegensatz zur Krankheit bezeichnet Schdigung einen nicht umkehrbaren Zustand. Behinderungen knnen verschieden gegliedert erden, und eine davon ist zum Beispiel die der Heilpdagogik. Diese unterscheidet folgende BehinderungsgradeBei geistiger Behinderung liegen Strungen im Zentralnervensystem vor und krperlich behindert ist, er in Folge einer Schdigung der Sttz- und Beegungsorgane in seiner Daseinsgestaltung stark beeintrchtigt ist. nach Schnberg Die geistige Behinderung ird in drei Scheregrade unterschieden Debilitt die leichtere, Imezillitt die mittelschere und Idiotie die schere Form von Schachsinn.2. URSACHEN VON BEHINDERUNGEN Aufgabe 2Angeborene Behinderungen, ie zum Beispiel Mongolismus, entstehen durch Strungen in der DNS, den Chromosomen oder Genen. Dies sind genetisch bedingte Ursachen der Behinderungen. In den drei Phasen, prnatale Phase, perinatale Phase und postnatale Phase, knnen durch organisch-escogene Ursachen uere Faktoren Behinderungen auftreten. Schdigungen eines Organs oder von ganzen Organsystemen ist auch darauf zurckzufhren. So knnen zum Beispiel hrend der Schangerschaft prnatale Phase Infektionserkrankungen, ie beispielseise Rteln, Blutgruppenunvertrglichkeit und ungehnlich kurze unter 37 ochen beziehungseise langen ber 42 ochen Schangerschaften zur Behinderung des Neugeborenen fhren. Ursachen fr mgliche Behinderungen hrend der Geburt perinatale Phase knnen Frhgeburten sein, o die Suglinge unter 2500g iegen. Es zhlen auch Komplikationen ie Steibeinlage, Mehrlingsgeburten, Verengung des Geburtskanals und Atemnot des Kindes hinzu. Auch nach der Geburt postnatale Phase sind Ursachen vorhanden die zu Behinderungen fhren knnen. Einige Beispiele sind Hirnhautentzndung, schere Unflle, Ernhrungsstrungen soie psychische Kindesmiandlung.Ein groer Teil der Behinderungen hat seine Ursachen in Schdigungen des Kindes hrend und nach der Geburt.3. ALBINISMUS Aufgabe 33.1. MOTIVATION DES BEGRIFFS ALBINISMUSAlbinismus lat. albus eiAlbinismus ist der berbegriff fr eine Gruppe angeborener Stoffechselerkrankungen, die mit einer Verminderung von Farbstoff Pigment, Melanin enteder in Haut, Haaren und Augen oder nur in den Augen einher geht. Prinzipiell unterscheidet man Formen mit generalisierter Beteiligung OCA okulokutaner Albinismus, hier sind Haut, Haare und Augen betroffen und nur okulrer Beteiligung OA okulrer Albinismus, nur Augen betroffen. Bei den generalisierten, okulokutanen Formen sind die Betroffenen oft hellhutig und ei- oder hellhaarig. INCLUDEPICTURE CttioittlimbittgermanattBehind0100.jpg t MERGEFORMATINET Der Begriff Albino aus dem Spanischen, der eiliche urde von portugiesischen Afrikafahrern im 18. Jahrhundert geprgt. Sie sahen bei ihrer Ankunft in Afrika dunkel- und hellhutige Eingeborene und nannten die einen negros negro - scharz und die anderen negros albinos eiliche Scharze. Der Begriff Albino sollte jedoch bei betroffenen Menschen nicht verendet erden, da ein Mensch durch seine Person und nicht durch seine zufllig vorhandene Erkrankung charakterisiert ird. ir bevorzugen daher Personen mit Albinismus. Albinismus ist keine auf die Menschen beschrnkte Stoffechselstrung, prinzipiell knnen unterschiedliche Formen von Albinismus im Tierreich bei allen Spezies vorkommen. Albinismus bt seit Jahrhunderten eine Faszination aus, so findet sich bereits im 19. Jahrhundert eine Darstellung einer australischen Familie mit Albinismus.Alle Formen des Albinismus sind aufgrund des Farbstoffmangels vergesellschaftet mit Vernderungen des Auges und der Sehbahn. In der Regel findet sich siehe Teil Augenvernderungen eine deutliche angeborene Sehbehinderung Seheinschrnkung, die durch Brillenglser nicht normalisiert erden kann, ein unillkrliches Augenzittern und eine starke Blendungsempfindlichkeit. Nur sehr selten ist Albinismus mit anderen Erkrankungen verbunden, in der Regel sind die Betroffenen bis auf die Sehbehinderung und die Lichtempfindlichkeit der Augen und der Haut gesund. Der Albinismus ist eine genetisch bedingte Strung. Er ird autosomat und rezessiv vererbt, d.h. die Krankheit kann nur dann auftreten, enn das entsprechende Gen reinerbig vorliegt. Albinos haben also keine Farbpigmente aufgrund von Vernderungen in den Chromosomen. Schon geringste Abeichungen im Bau dieser Erbtrger fhren zu dauerhaften Vernderungen im Erscheinungsbild. issenschaftler haben herausgefunden, da zum Beispiel radioaktive Strahlung, Rntgenstrahlung und viele Chemikalien Auslser fr solche Mutationen sein knnen. Man spricht hierbei von sog. mutagenen Substanzen. Die direkte Ursache fr Albinismus sind Fehler im Erbgut des Menschen. Im eiteren Sinne sind die Ursachen vielseitig, da Erbfehler auch durch Umelteinflsse entstehen.NOAH, die Nationale Selbsthilfeorganisation fr Patienten mit Albinismus, ist ein Zusammenschlu von Patienten und Familien mit Albinismus siehe Teil NOAH. Hier besteht die Mglichkeit, zu anderen Betroffenen Kontakt aufzubauen und sich auszutauschen. Zudem stellt NOAH Informationsmaterialien ber Albinismus zur Verfgung.3.2 AUGENBEFUNDE BEI ALBINISMUSDas fehlende oder zu enig angelegte Pigment hat eine Vielzahl von Vernderungen am Auge zur Folge, die sich auf die Sehfunktion ausirken.Sehbehinderung bei AlbinismusPrinzipiell sind alle Strukturen im Auge regelrecht angelegt, es fehlt aber das Pigment Farbstoff in den einzelnen Zellen. Dies irkt sich an 3 Stellen besonders aus1. Iris Regenbogenhaut mit erhhter Blendungsempfindlichkeit aufgrund der fehlenden Pigmente und2. Netzhautmitte Macula, Stelle des schrfsten Sehens. Die Stelle des schrfsten Sehens kann sich durch das fehlende Pigment nicht entickeln. Durch die fehlende Stelle des schrfsten Sehens kommt es zu einem Nystagmus Augenzittern, das Auge sucht sich die mglichst optimalen Netzhautstellen um den Bereich der fehlenden Macula herum.3. Sehnerv Die Sehnerven beider Augen haben bei Albinismus einen vernderten Verlauf durch das Gehirn. Dies ist der Grund dafr, da sich hufig ein Schielen und ein fehlendes rumliches Sehvermgen findet. Bei Albinismus handelt es sich um eine Sehbehinderung, die mit einer Verminderung der zentralen Sehschrfe einhergeht. Anders als bei anderen Sehbehinderungen ist das Gesichtsfeld das Sehen nach den Seiten hin und das Farbensehen normal. Auch das Formen- und Beegungssehen ist regelrecht.Im Folgenden findet sich nach einer Tabelle mit berblick ber die Augenvernderungen eine Auflistung der Vernderungen der unterschiedlichen Augenanteile bei Albinismus mit entsprechenden Abbildungen.MORPHOLOGISCHE VERNDERUNGEN BEFUNDE FUNKTIONELLE FOLGEN VORDERERAUGEN-ABSCHNITTFehlendes reduziertes Pigment in den Melanosomen des iridalen HYPERLINK Ctioitlimbitgermanat tl fn1 i1s PigmentblattsDurchleuchtbarkeit der Iris Abb. 1-3vorzeitige Kataraktbildung HYPERLINK Ctioitlimbitgermanat tl fn2 i2sBlendungsempfindlichkeit, Visusreduktion HYPERLINK Ctioitlimbitgermanat tl fn3 i3s, reduzierte KontrastempfindlichkeitAUGEN-HINTERGR...
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