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Wald und Waldsterben

...t mehr schnell genug nachuchsen. Deshalb fing man an, Fichten und Tannen anzupflanzen, die viel schneller als Eichen und Buchen uchsen und schon nach ungefhr 100 Jahren geerntet erden konnten. Mit dieser Enticklung vernderte sich die aldlandschaft enorm, eil der sog. Urald davor sozusagen nur aus Eichen und Buchen bestanden hatte.Eine Folge davon ar, da ab ca. 1750 das Zeitalter der Monokulturen im ald begann. Heute unterscheidet man 3 Arten von ald1. Laubald besteht aus durchforstetem Altholz, ist hell, freundlich und ist deshalb vorteilhaft fr eine ppige Bodenvegetation. 2. Nadelaldist dunkel, dafr aber immer grn. Bei einem Nadelald fllt nur sehr enig Licht ein, es gibt daher fast keine Bodenvegetation.3. Mischald ie der Name schon sagt, ist er eine Mischung aus Laubald und Nadelaldist die ausgeglichenste aldform, eil er verschiedene Baumkronen besitzt. Er lt gengend Licht durch und frdert damit die Bodenvegetation.Auerdem haben seine Bume unterschiedlich tiefe urzeln und verbessern dadurch die Bodenstruktur und den asserhaushalt.ie entsteht der ald ie ird er beirtschaftetIn der Forstirtschaft gibt es den Grundsatz der Nachhaltigkeit.Nachhaltigkeit heit, da der ald so beirtschaftet erden soll, da auch die nachkommenden Generationen den gleichen oder mglichst einen noch hheren Nutzen vom ald haben.Um das zu gehrleisten mu mindestens das ieder nachachsen, as geerntet urde, ohne dabei die Bodenqualitt zu verschlechtern.Es gibt zei Mglichkeiten, das zu erreichen1. Durch die Naturverjngung In einem gut beirtschafteten ald findet man Bume aller Altersklassen.Sie verjngen sich von selbst, indem sie ihre Samen verbreiten.Reifes und schlechtes Holz ird im Einzelhieb entnommen2. Mglichkeit Die Kulturpflanzung Bei der Pflanzung erden die in der Baumschule aus Samen gezogenen Forstpflanzen im Alter von 1-4 Jahren ausgepflanzt. In dieser Phase des achstums mu der ald sorgfltig gepflegt erden.Z.B. mu der Junguchs von Unkraut freigehalten erden, und gegen Schadinsekten und Verbischden geschtzt erden.enn die Bumchen dann hher und breiter georden sind nach ca. 10-15 Jahren heien sie Dickung. Sie stehen jetzt ganz eng zusammen.Im eiteren achstum kommt es zu einem richtigen Kampf zischen den einzelnen Bumen. Nur die fittesten krftigsten kommen durch, d.h. sie dringen bis zum lebensnotendigen Licht durch. Schach bleiben im Schatten und kmmern dahin.Das nchste Stadium ist das Stangenholzalter, enn die Bume zischen 25-60 Jahre alt sind. Der Frster hat schon alles entfernt as schach und krumm ar. Das Stangenholz urde mehrmals durchforstet. eniger ertvolle Stmme erden zur sog. Vornutzung schon frhzeitig herausgenommen.Erst nach 100-150 Jahren ist ein Altholz oder Hochald entstanden, der reif zur Ernte ist. Ein paar Zahlen von 5000 Fichtenpflanzen auf 1ha bleiben im Endeffekt nur ungefhr 500 brig, das sind also nur 10 Aufgaben des aldesDer ald hat 3 ichtige Funktionen1. Schutzfunktion Dazu gehrt die Erhaltung des natrlichen asserhaushalts aldboden ist asserdurchlssiger als jeder andere Boden,die Verhinderung von inderosion, Kaltluftschden, Lainen, die Verbesserung des Klimas Sauerstoffproduzent, Staubfilter, hohe Luftfeuchtigkeit,der Schall- und Lrmschutz, der Strahlenschutz und sein ert als harmonischer Gestaltungsfaktor der Landschaft.2. NutzfunktionAls Rohstofflieferant und Arbeitgeber sorgt der ald fr eine gute Gesamtirtschaft. Er schafft Arbeitspltze bei der Produktion, dem Handelund in der Verarbeitung, z.B. bei Schreinern etc..Auerdem ist Holz ein Rohstoff, der umeltfreundlich erzeugt ird, stndig von allein nachchst und im Kreislauf sehr gut iederverertet erden kann.3. ErholungsfunktionViele Leute gehen in den ald, um sich zu erholen. Im ald ist die Temperatur ausgeglichen,die hohe Luftfeuchtigkeit ist angenehm,es gibt so gut ie keinen ind, die Luft ist rein,es riecht gut nach Holz, Harz,und es ist alles angenehm ruhig. aldsterbenEs gibt 3 esentliche Faktoren, die zum aldsterben fhren1. Die berdngung mit Stickstoff2. Die globale Errmung3. Die anhaltende Luftverschmutzung1. berdngung mit Stickstoff Ist im Moment das grte Problem.Der Mangel an Stickstoff begrenzt normalereise das Pflanzenachstum. Seit einigen Jahren ird der ald aber mit Stickstoff berschemmt.Der Stickstoff kommt aus Autoabgasen und aus der Landirtschaft.In der Landirtschaft kommt der Stickstoff zum einen aus derverschenderischen Dngung, zum anderen aus der Glle derMassentierhaltung.Ein Beispiel In manchen Regionen in Niedersachsen, die landirtschaftlichintensiv genutzt erden, erden lder mit 100 kg Stickstoff pro Hektar undJahr belastet. 10 davon rden fr ein normales achstum reichen.Im Verkehr kann man auch nicht mit einer Entlastung rechnen. Die Autos fahren zar inzischen um einiges sauberer als frher, z.B. durch den Katalysator, dafr steigt ihre Zahl aber andauernd. Im Jahr 2010 soll es inDeutschland ungefhr 50 Mio Autos geben.Auerdem haben Untersuchungen ergeben, da der Trend zu leistungsstrkeren und schereren Autos geht und nicht zum Drei-Liter-Auto. Diese scheren Autos erden mit hheren Geschindigkeiten gefahren undproduzieren so insgesamt mehr Stickoxide.enn zuviel Stickstoff da ist, achsen vor allem die Nadelbume schneller.Sie schieen in die Hhe und verbrauchen dabei die im Boden gespeichertenMineralien viel zu schnell. Die Folge ist eine einseitige Fehlernhrung. Auerdem die Bume dann ihre urzeln nicht richtig aus. enn es danniedermal eine Trockenperiode gibt, knnen sie sich nicht mehr ausreichendmit asser versorgen.enn dann noch ein heftiger Herbststurm kommt, knicken diese Fichten undKiefern ie Streichhlzer um2.Globale ErrmungKlimaforscher gehen davon aus, dass die Durchschnittstemperatur in den nchsten 100 Jahren um maximal 3 Grad ansteigt. Fr das Pflanzenachstum ist dann die Menge des Niederschlags entscheidend. enn es z.B. 10 mehr regnen rde, rden die Buchen besser achsen. Es gibt noch eine 2. Mglichkeit die Temperatur steigt, aber die Niederschlagsmenge bleibt gleich. enn es rmer ist, knnen die Bume mehr Feuchtigkeit verdunsten. Und dann rden sich nur solche Arten halten, die mit eniger asser auskommen. 3.LuftverschmutzungViele Menschen sehen Schefeldioxid und sauren Regen als Probleme der Vergangenheit an. Sie sind aber auch heute noch ein Problem. Vor allem im Osten Europas ird Energie aus schefelreicher Kohle geonnen. Davon betroffen sind die Bume vom Erzgebirge ber das Fichtelgebirge bis zum Bayerischen ald. Satellitenaufnahmen der deutsch-tschechischen Grenze beeisen dies auf belste eise. Sie stammen aus dem inter 92 und zeigen eine graue Smogschicht, die der Ostind von Tschechien auf die deutschen Mittelgebirgslder schiebt. Die Luftverschmutzung durch Schefel kann man in den Blttern messen. In den 80ern urden in den Nadeln 0,4 Schefel gemessen, heute sind es noch an die 0,25. Dieser Rckgang hngt damit zusammen, dass die Industrie im Osten zusammengebrochen ist. Langsam kommt der Aufbau dort aber ieder in Gang und es ird ieder mehr Energie aus schefelreicher Braunkohle geonnen. Auch deshalb mssen iede...
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