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Achtung - Zusammensetzung des Blutes, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten, Zahlung der Blutzellen, Blutplasma, Blutgerinnung, Blutbildung und Blutreaktionen, Homoostatische Reaktionen, Blutkrankheiten

...ischen 200000 und 300000Blutplttchen, die Thrombozyten.ErythrozytenRote Blutkrperchen sind rote, runde Scheibchen von eta 7,5tausendstel Millimeter Durchmesser, die oben und unten eingedellt sind. Beim Menschen und bei den meisten irbeltieren besitzen rote Blutkrperchen keinen Zellkern. Seine rote Farbe verdankt das Blut dem Hmoglobin, einem eisenhaltigen Protein, das in den roten Blutkrperchen vorkommt. Hmoglobin bindet Sauerstoff, gibt ihn in den Kapillaren an die Zellen ab und nimmt dafr Kohlendioxid auf, das bei der Zellatmung frei ird. In den Lungen ird Kohlendioxid ieder gegen Sauerstoff ausgetauscht.Leukozyteneie Blutkrperchen sind Blutzellen, die einen Kern besitzen. Da sie an sich farblos sind, bezeichnet man die verschiedenen Typen nach ihrer Frbbarkeit bz. ihrem Aussehen unter dem Mikroskop Nach der Struktur des Kernes unterscheidet man zei Untergruppen, die granulren gekrnten und die agranulren ungekrnten Leukozyten. Die granulren Leukozyten besitzen groe, ausgefranste Kerne und lassen sich nach ihrer Frbbarkeit und Funktion in folgende Typen unterteilen neutrophile nicht frbbare Leukozyten bekmpfen und fressen Bakterien. Eosinophile lassen sich mit Eosin rot frben Leukozyten vermehren sich stark bei bestimmten Infektionen und Allergien. Basophile Anfrbung mit basischen Farbstoffen Leukozyten produzieren Heparin einen Stoff, der die Blutgerinnung hemmt und Histamin, ein Hormon, das Entzndungen frdert. Die agranulren Leukozyten sind Teile des Immunsystems und bilden zei Gruppen Lymphozyten und die eniger zahlreichen Monozyten. Lymphozyten produzieren Antikrper gegen krperfremde Stoffe Antigene. Monozyten beseitigen Fremdstoffe hauptschlich bei einer chronischen Infektion.ThrombozytenBlutplttchen sind kleine, runde Krper ohne Zellkern, ihr Durchmesser ist ein Drittel so gro ie der von Erythrozyten. Bei Verletzungen legen sie sich ber das Leck im Blutgef und verstopfen es. Gleichzeitig produzieren sie Enzyme, die fr die Bildung von Thromboplastin, der Vorstufe einer undkruste, ichtig sind. Thrombozyten untersttzen auerdem die Immunabehr, indem sie durch Endocytose Fremdstoffe aufnehmen.Zhlung der BlutzellenZur Bestimmung des gesundheitlichen Zustands eines Patienten kann es ichtig sein, die Anzahl der unterschiedlichen Zellfraktionen im Blut zu bestimmen. Dies geschieht heute vielfach vollautomatisch in speziellen Apparaten. Dazu ird eine Blutprobe histologisch oder chemisch aufbereitet und anschlieend automatisch analysiert. Dabei knnen Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten getrennt erfasst erden.BlutplasmaBlutplasma besteht voriegend aus asser. Darin sind eine Vielzahl von Substanzen gelst, die fr den Organismus lebensichtig sind. Dazu gehren Proteine, Hormone, Enzyme, Kalium, Natrium, Calciumchlorid, Carbonat und Bicarbonat, Zucker, Fette, Aminosuren, aber auch Abfallprodukte des Stoffechsels ie Harnstoff und Kreatin.Ein ichtiges Plasmaprotein ist das Albumin. Es erhlt die osmotischen Eigenschaften des Blutes und verhindert so ein Austreten von Blut aus den Blutgefen. Daneben gibt es Fibrinogen und Prothrombin, beides Proteine, elche die Blutgerinnung ermglichen. Agglutinin beirkt die Verklumpung des Blutes, enn es mit anderen Blutsorten gemischt ird anaphylaktischer Schock. Die Globuline, zu denen auch die Antikrper gehren, sind zentraler Bestandteil des Immunsystems. eitere Proteine besorgen den Transport lebensichtiger Substanzen ie Kupfer, Eisen, Hormone.Die Trennung und Reinigung von Blutplasmaproteinen gelang erstmals 1920. hrend des 2.eltkrieges erlangte sie groe Bedeutung fr den Blutersatz im Feld. Heute erden hoch gereinigte Gammaglobuline zur vorbeugenden Behandlung gegen Masern und Hepatitis soie bei Hmophilie Bluterkrankheit eingesetzt.Blutbildung und BlutreaktionenErythrozyten entstehen laufend neu im Knochenmark. Sie haben eine mittlere Lebensdauer von 120Tagen. Danach gehen sie zugrunde und erden von der Milz absorbiert. Die granulierten Leukozyten stammen ebenfalls aus dem Knochenmark. Lymphozyten erden dagegen im Thymus, in den Lymphdrsen und im brigen Lymphgeebe gebildet. Thrombozyten stammen aus dem Knochenmark. Diese Bestandteile des Blutes verbrauchen sich schnell und mssen kontinuierlich neu gebildet erden. Die Bestandteile des Plasmas stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Krpers Albumin und Fibrinogen erden in der Leber gebildet. Diese speichert auch Zucker und liefert ichtige Elemente ie Natrium, Kalium und Calcium. Die Hormone, die im Plasma vorkommen, stammen aus den endokrinen Drsen. Einige der Proteine erden von Lymphozyten und Plasmazellen produziert. Andere Bestandteile des Blutes erden aus dem Verdauungstrakt geonnen.BlutgerinnungEine der bemerkensertesten Eigenschaften von Blut ist die Eigenart zu verklumpen koagulieren oder gerinnen, sobald es aus dem Krper tritt. Innerhalb des Krpers kann Blut gerinnen, enn Geebe durch Sto, Riss oder sonstige Einirkung zerstrt orden ist. Innerhalb der Blutgefe bleibt Blut flssig. ird Blut dem Krper ohne gerinnungshemmende Zustze entnommen, so ird es bald zu einer viskosen, gallertartigen roten Masse, die in einer durchsichtigen, gelblichen Flssigkeit, dem Serum, schimmt.Geronnenes Blut besteht aus Blutkrperchen, die miteinander durch feine Fasern vernetzt sind. Diese Fasern bestehen aus Fibrin, einem Protein, das im Moment der Gerinnung aus seiner Vorform, dem Fibrinogen, unter Einirkung des Enzyms Thrombin entsteht. Auch das Thrombin entsteht erst hrend des Gerinnungsprozesses aus dem im Blut befindlichen Prothrombin durch das Zusammenirken von Thrombozyten, Calciumsalzen, Substanzen, die das verletzte Geebe ausscheidet, und den Kontakt mit rauen Oberflchen. Fehlt eines dieser Elemente, so ist der Gerinnungsprozess gestrt. Fngt man z.B. die Calciumionen durch Zugabe von Natriumcitrat ab, so gerinnt das Blut nicht. Ein Vitamin-K-Mangel fhrt zu chronischem Mangel an Prothrombin im Blut und damit zu ernsthaften Problemen bei der Blutgerinnung. Bei anderen Krankheiten ist die Konzentration der beteiligten Blutproteine nicht normal.Homostatische ReaktionenDer Mensch reagiert uerst empfindlich auf kleinste Vernderungen bestimmter Bluterte. Ein Beispiel hierfr ist der Suregrad des Blutes oder pH-ert Normalereise besitzt das Blut einen pH-ert von 7,2 ird dieser auch nur geringfgig unterschritten 7,0, so fllt der Patient egen Blutbersuerung ins Koma. Steigt der pH-ert dagegen auf eta 7,5 an, tritt eine Tetanie neuromuskulre bererregbarkeit ein, die meist den Tod zur Folge hat. hnliches gilt fr die Konzentration des Blutzuckers Die Normalkonzentration von Zucker im Blut betrgt 0,1Prozent. Fllt der ert auf unter 0,05Prozent, so treten Krmpfe auf. Umgekehrt fhrt eine berkonzentration des Blutzuckers unter Umstnden bei Diabetes zum Koma. Auch die Temperatur des Blutes beegt sich in engen Grenzen Die Normaltemperatur betrgt 36,8C, eine Erhhung um zei oder drei Grad ist ein deutliches Zeichen von Krankheit Temperaturen ber 41C sind meistens tdlich.BlutkrankheitenDas Blut kann in seiner Zusamme...
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