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AIDS - Was ist AIDS

... 1.2. Forschung 199495 begann die Suche nach einem Impfstoff fr sogenannte Langzeitberlebende, bei denen AIDS bis zu 15 Jahren nicht ausgebrochen ar. issenschaftler das Paul - Ehrlich - Instituts in Langen fanden heraus, dass ein Zellhormon die Affenart Meerkatzen vor AIDS schtzt. Die Forscher suchten nach dem Gen, das fr die Produktion das Hormons verantortlich ist, um es gentechnisch nachzubauen. Sie hatten bis heute jedoch keinen Erfolg. Auch eine Impfung gegen AIDS stellte sich als problematisch heraus. hrend die USA im Juni 1994 ihre Versuche egen Erfolglosigkeit einstellte, plante die HO eltgesundheitsorganisation 1996 Impftests in Thailand und Brasilien. Doch die Enticklung eines Impfstoffes , der vor einer Infektion schtzt, ist schierig, denn die Virustypen HIV I und HIV II bildeten bis 1995 zahlreiche Untergruppen. Es mte also einen Impfstoff geben, der gegen alle diese Viren irksam ist. 1.3. Heilung Eine 100 Heilungschance besteht bis heute nicht. AIDS ist eine Krankheit, die auf jeden fall mit dem Tod endet. Doch es ist inzischen Mglich, den infizierten Mensch mit der Kombination von zei bis drei AIDS- Medikamenten zu behandeln. Dem Infizierten ird enteder nach Absinken der T-Helferzellen, unter einen Minimalert, oder ab einer bestimmten Anzahl von AIDS- Viren im Blut 50000-100000 ml eine virushemmende Kombination verabreicht. 1.4. Bezug auf Deutschland Anfang 1995 aren beim Robert- Koch - Institut in Berlin 66617 Infizierte gemeldet. 12379 davon aren seit 1983 an AIDS erkrankt, davon 1211 Frauen, 7522 Menschen starben daran. Die Zahl der infizierten erhht sich in Deutschland jhrlich um 2000-3000. 10 der Neuinfektionen urden durch sogenannten Sextourismus verursacht, bei dem sich Bundesbrger ber sexuellen Kontakt auf Urlaubsreisen nach Afrika und Asien anstecken. 2. as habe ich mit AIDS zu tun AIDS ist schon lange kein Thema mehr, ber das man itze machen kann. Ganz im Gegenteil, AIDS kann und mu heute jeden interessieren. AIDS ist eine hochansteckende Krankheit die hauptschlich durch ungeschtzten Geschlechtsverkehr bertragen ird. Das Risiko, sich bei einer Bluttransfusion anzustecken ist in den letzten Jahren enorm gesunken, eil das Spenderblut sehr oft untersucht ird, bis es zur Transfusion freigegeben ird. Das Risiko ist jedoch hier nicht bei 0. AIDS erhlt in der Reihe der sexuell bertragbaren Krankheiten keine Sonderstellung. Vor allem nicht, eil es keine heilenden Medikamente gibt. Das ichtigste bei AIDS ist nicht die Behandlung, sondern die Vermeidung einer Ansteckung ! Es gibt bei AIDS keine Risikogruppen, sondern nur riskantes Verhalten. 2.1. Ansteckung HIV befindet sich in allen Krperflssigkeiten infizierter Menschen. Doch als ansteckend gelten nur solche, die HIV in hoher Konzentration erhalten. Das sind - Samenflssigkeit - Blut, auch Menstruationsblut In geringer, aber fr eine Ansteckung noch ausreichender menge befindet sich das Virus auch in - Scheideflssigkeit - Muttermilch Das Risiko einer Virusbertragung besteht jedoch nur dann, enn eine dieser Krperflssigkeiten in die Blutlaufbahn eines anderen Menschen gelangt. das kann in folgenden Situationen geschehen - beim Sex, genauer bei ungeschtztem vaginal und analem Sexualverkehr - beim Samenergu in den Mund - beim Lecken hrend der Menstruation - beim Eindringen in die Scheide oder Anus mit Fingern, die offene unden oder Entzndungen aufeisen - beim Tausch von benutzten Spritzbestecken Nadel, Lffel us. - beim Tausch von unsterilen Ttoiernadeln - hrend der Schangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen. 2.2. ie kann ich mich schtzen Die sicherste Art sich vor AIDS in einer Beziehung zu schtzen, ist Safer Sex. Safer Sex bietet sehr viele Mglichkeiten Lust und Befriedigung zu schaffen. Streicheln, Massagen, Kssen und Petting gehren dazu. Fr Frauen bedeutet Safer Sex darber hinaus, keine Angst vor einer ungeollten Schangerschaft zu haben. Safer Sex ist Frauen bestimmt keine Einschrnkung, sondern bedeutet vielmehr Zrtlichkeit und Rcksichtnahme. Es zeigt, dass dem anderen etas an meiner Gesundheit und an meinem ohlbefinden liegt. Kondome sind in diesem Fall die einzige Verhtung, die Schutz vor AIDS bietet und gleichzeitig eine ungeollte Schangerschaft verhindert. Der Nachteil Sie knnen nur von Mnnern benutzt erden, und das mach Frauen ein Stck eit abhngig von deren Verhalten. Ein Kondom zu benutzen ist kein Gefallen, den ein Mann einer Frau grozgig ereist, sondern sie und jede andere Frau hat ein Recht darauf. Aber auch der Umgang mit einem Kondom mu gebt sein, damit keine Fehler passieren z.B. durch Abrutschen, Reien us., die die Schutzfunktion zu nichte machen. 2.3. Das Kondom Das Kondom hat viele Namen. Man nennt es auch Pariser, Verhterli, berzieher, Gummischutz und Prser. Das Kondom gehrt zu den ltesten Verhtungsmitteln in unserer Geschichte. Der Grund dafr ist ohl, das sein Prinzip denkbar einfach ist. Die Samen erden aufgefangen. Das Argument, Kondome seinen Gefhlstter, ist eigentlich nicht berechtigt, da es sechsmal dnner als die Haut ist. An das Gefhl, dass das Glied von einem Kondom umschlossen ist, kann sich jeder Junge gehnen. Das beste ist, enn ein Junge den Umgang mit dem Kondom vorher einmal alleine bt, denn bung und Erfahrung sind ichtige Faktoren dafr, dass die volle Sicherheit geboten erden kann. Vor dem Kontakt des Penis mit der Scheide mu das Kondom ber das steife Glied gerollt erden. Hier gilt uerste Vorsicht, da schon ein kleiner Ri durch lange Fingerngel, Ringe, us. das Kondom unirksam machen. nach dem Samenergu und vor dem erschlaffen des Glieds mu der Penis aus der Scheide gezogen erden, hierbei ist es ichtig, das Kondom am Ring festzuhalten, da es sonst abrutschen kann. Bei jedem Geschlechtsverkehr mu ein neues Kondom benutzt erden. Kondome knnen ohne Rezept in jeder Apotheke, Drogerie oder Kaufhaus gekauft erden. Die Vorteile eines Kondoms Kondome verursachen keine Nebenirkungen Die Jungen Mnner bernehmen die Verantortung und lassen die Frau nicht alleine mit der Schangerschaftsverhtung Ein Kondom kann ohne Probleme in der Hosentasche oder Handtasche mitgenommen erden Sie schtzen vor fast allen sexuell bertragbaren Krankheiten, ie z.B. AIDS Sie sind leicht zu beschaffen Es ist kein Arztbesuch ntig Die Nachteile eines Kondoms Manche Jungen und Mdchen strt es Sie unterbrechen mglichereise das Liebesspiel 3. Der HIV- Test Allgemein ist zu sagen, das immer dann ein HIV- Test durchzufhren ist, enn ein Risiko einer HIV- Ansteckung gegeben ar. Bei bestimmten Krankheitserscheinungen, die unter anderem bei einer HIV- Infektion auftreten z.B. ochenlanges Fieber, massiver Durchfall, langanhaltender Nachtschei, Hauttumoren , kann der Test sinnvoll sein, enn frher ein Ansteckungsrisiko bestanden hat. Auch bei Paaren, die ungeschtzten Geschlechtsverkehr bevorzugen, ist, enn frher ein Ansteckungsrisiko bestand, ein Test empfehlensert. Generell ist zu sagen Ein HIV- Test ist immer dann sinnvoll, enn eine Ansteckungsgefahr in der Vergangenheit...
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